Grundlagen meines Unterrichts                                                                 

Neugier auf sich und andere, den eigenen Körper erfahren, verstehen und seinen Ausdruck finden, das ist die Basis meines Tanzunterrichts. Der Tanz soll Spaß machen, wenn wir mit improvisierten oder festgelegten Bewegen experimentieren. Dabei inspiriert das Zusammenspiel mit anderen oft den Tanz und gibt ihm neue Richtungen. Aber wie kann ich gut mit mir und a nderen umgehen? Ich glaube, dabei hilft die Fähigkeit , den eigenen Körper wahrzunehmen und zu kennen. Dadurch lerne ich meine Bewegungsgewohnheiten und Spannungszustände zu verändern. Dies geht für mich mit analytischen Wissen über Bewegung zusammen, ein Wissen, was im Tanz lebendig erfahren und angewandt wird.

Tanzkonzept und Tanzphilosophie
Lebendiger Tanz speist sich aus verschiedenen Quellen. Für mich ist wichtig, sich auf den Moment des Tanzes einzulassen, ein (Körper-) Bewusstsein zu haben, sowohl für mich selbst als auch dafür, wie ich in Kontakt gehe. Es braucht den Mut, sich auf starke Energien einzulassen und sie auszudrücken (wobei Stille auch eine sehr starke Energie sein kann). Tanz ist aber für mich viel mehr als nur eine Möglichkeit Erfahrungen zu machen oder sich einem Gefühl hinzugeben. Um das Potenzial des „intelligenten Körpers“ auszuschöpfen, ist es hilfreich, differenzierte kognitive Ideen, Vorstellungen und Theorien zur Verfügung zu haben. Der Satz der amerikanischen Tänzerin Yvonne Rainer „the mind is a muscle too“ stellt für mich ein Erinnerungs-Anker dar, um die Fähigkeiten unseres intellektuellen Geistes auch im Tanz zu würdigen.Und manchmal gelingt es dann auch in transzendente Bereiche zu gelangen.

Entwicklung des Bühnentanzes
In meinem Tanz finden sich fast alle der unten genannten Stilelemente. In der Entwicklung des Bühnentanzes gab es viele Ideen, was Tanz sein könne.....weiterlesen