Was bisher geschah
Seit 1981 habe ich an Aufführungen und Tanzprojekten aller Art als Tänzer, Regisseur oder Initiator mitgewirkt. Seit Jahren interessieren mich Projekte, die Tanzwissen mit Tanzerfahrungen verbinden, wie die z.B. Projektreihe „Forschungszyklus Tanz“. Seit 1981 habe ich als Choreograph und Tänzer eine Vielzahl abendfüllender Tanz-Stücke, Experimente und Performances mit Laien und Profis erarbeitet.

Das letzte große Stück war „Memory-Die Rekonstruktion der Erinnerung“, was sich mit Erinnerungsforschung und Bewegungserinnerung beschäftigt hat und beim Festival Tanz Bremen uraufgeführt wurde. Ein mir wichtiges Stück war „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ein Tanzstück für vier Männer mit musikalischer Sprache von dem Berliner Komponisten Frank Schwemmer. Das Tanzexperiment „politics of dancing“ (Musik: Frank Schwemmer) wurde ebenfalls in Bremen uraufgeführt. So wie auch das Solo „Der Tag, an dem ich Weltmeister wurde“ spielen viele meiner Stücke damit, Tanz und Sprache gleichzeitig zu verbinden und in Spannung zu setzen. In Bremen habe ich an an vielen weiteren Aufführungen und Experimenten mitgewirkt.

Ich war am Anfang an der Entwicklung des Festivals Tanz Bremen beteiligt (als es noch „Bremer Tanzherbst“ hieß). Vorher, bis 1989 in Berlin, gab es Zusammenarbeit mit diversen freien Gruppen und ich bin mit der Company der Tanzfabrik Berlin auf internationalen Tanzfestivals aufgetreten. Zehn abendfüllende Stücke mit Schulprojekten und außerdem eine Reihe von Werkstatt-Aufführungen habe ich als Leiter und Choreograph erarbeitet. Mein Abschluss als Dipl-Psychologe/Psychotherarapeut (Diplomarbeit über ein körpererfahrungs-orientiertes Ausdauersportprogramm zur Behandlung von Depression) ermöglicht mir in Bremen in eigener psychotherapeutischer Praxis mit dem Schwerpunkt Traumatherapie zu arbeiten.